(von DB4UM; Quellen: HB9ZZ)

Clubsstationslogo der ETH Zürich

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Während eines Amateurfunkkurses lernt man als Teilnehmer immer sehr viel in der Theorie. Um den Betriebstechnikteil lebendiger zu gestalten, entschlossen wir uns zusammen mit HB9ZZ, der Clubstation der ETH Zürich, Ausbildungsskeds zu führen.

HB9ZZ hatte - wie wir - einen Amateurfunkkurs laufen und die Entfernung zwischen Zürich und Berlin (ca. 670km) machte die QSOs (Funkkontakte), für die Kursteilnehmer noch spannender. Hinaus aus Deutschland, das fühlt sich beim ersten QSO genau wie DX (Weitverkehrsverbindung) mit einer ganz fernen Station an. HI

Das Wissen, dass auf der anderen Seite eine Person sitzt, die genauso Funkneuling ist wie mensch selber, machte die aufregende Situation des ersten QSOs erträglicher. Hatte auf einer Seite kein Auszubildener Zeit, wurde das QSO mit einem HAM (Funkamateur) der anderen Station geführt.

Wir hatten auf 10, 15 und 20 Meter vor allem vormittags sehr gute Bedingungen und Yagis, was eine gute Verständlichkeit der Gegenstelle mit sich brachte. Es wurden durchweg gute Rapporte (Kurzbeschreibung der Signalqualität) gegeben und im Laufe des QSOs auch einiges über die andere Hochschule und QSO-Partner gelernt. Die Teilnehmer waren alle sehr begeistert und manch einer traute sich danach sogar, ein QSO mit einer "unbekannten" Gegenstation zu machen. Auch dass manche Gesetze, wie z.B. die Vergabe von Ausbildungscalls, in der Schweiz anders sind als in Deutschland, wurde dadurch erst bewusst.

Um den Teilnehmern ein Beispiel und auch noch eine kleine Einleitung für die QSOs zu liefern, erstellten wir zusammen mit HB9ZZ ein Handout, welches den Auszubildenen meist einen Tag vor dem QSO gesendet wurde und auch kurz davor noch einmal zusammen mit dem Ausbilder durchgegangen wurde. Ihr könnt es bei uns als ?PDF oder zum Bearbeiten als ?ODT herunterladen.

Vielen Dank an HB9ZZ, besonders David HB9FDQ, welche all das mit uns organisierten und umsetzten.