(von DL7BST; Quellen: Fotos: DD1AX, DC7QC, LNDW-Magazin der TU Berlin)

Titelbild LNDW-Magazin 2015

Titelbild LNDW-Magazin 2015

Ganze 25 Leute haben dieses Jahr bei der Langen Nacht der Wissenschaften mitgewirkt, um den Amateurfunk an der TU Berlin den interessierten Gästen zu präsentieren. Von 17:00 bis 24:00 Uhr boten wir wieder unsere inzwischen traditionellen Aktivitäten wie Funkstationsführungen, Morsespiel, Fuchsjagd, eine Bastelecke und etwas zur analogen sowie digitalen Signalverarbeitung an. Besonderer Höhepunkt waren die beiden Amateurfunkballons, die wir zur LNDW starteten bzw. live verfolgten. Da die Wetterprognosen sehr schlecht waren, wurde ein kleiner Telemetrieballon bereits in der Nacht zuvor gestartet. Vielen Dank noch einmal an unsere beiden Gäste für diese besondere Aktion.

[Projektbeschreibung 2015] Amateurfunk DK0TU: Hochfrequenzwellenreiten auch für Nichtschwimmer

Morsetelegrafie, digitale Betriebsarten, Satellitenfunk - die Anwendungen der Hochfrequenztechnik sind vielfältig. Amateurfunk ist ein facettenreiches Hobby, in das wir einen Einblick geben möchten. Besuchen Sie unsere Funkstation, die Antennenanlagen auf dem TU-Dach und lassen Sie mit uns einen Funkballon steigen.

[Unterprojekt] Besichtigung der Funkstation

Seit den 70er-Jahren gibt es die Amateurfunkstation der TU Berlin. Wir zeigen Ihnen unsere historische wie auch moderne Funktechnik: Kurzwellensender in analoger Sprach- und digitaler Datenübertragung, Fernschreiber, Software Defined Radio (SDR), Satellitenfunk und natürlich eine Ecke mit spannenden Bastelprojekten.

[Unterprojekt] Amateurfunk zum Anfassen: Ihr SWL-Diplom

Als sogenannte SWL (Short Wave Listener oder Interessierte ohne Funklizenz) absolvieren Sie bei uns spannende Stationen: Morsen Sie, finden Sie in einer „Fuchsjagd" die Peilsender und nutzen Sie den Fernschreiber. Zudem machen wir elektrische und elektromagnetische Signale sichtbar und informieren über den Weg zum Amateurfunk.

[Unterprojekt] Funkballon

Um 18 Uhr lassen wir vom TU-Dach einen kleinen "Funkballon" starten und verfolgen diesen durch die Nacht. An Bord befindet sich ein Sender, der in regelmäßigen Abständen seine Position per Funk übermittelt. Sechs Stunden lang bis zum Ende der Langen Nacht werden wir für Sie seine Flugroute auf einer Karte darstellen.

Letzte Vorbereitungen im Mitmachraum
Auch das Shack ist 'QRV'
DO2KSG erklärt die Tradition der QSL-Karte
Erklärung der Technik - im Hintergrund letzte Startvorbereitungen
Der Ballonsender mit Kamera basiert auf einem Raspberry Pi
'Takeoff'
Auf dem Beamer können die Ballons verfolgt werden
Neben der aktuellen Position...
... gibt es auch ein Kamerabild
Dieser kleine Knirps sendet 'nur' Telemetrie
Miniballonsender von DL4MDW
Wieder mit dabei: Das Morsespiel
Farbige Strahler beleuchten unsere Antennen
Kurz vor Mitternacht Lokalzeit befindet sich der kleine Ballon über Weißrussland (Belarus)